[Winterspiele] Eiskunstlauf mal 100 – Wertungssystem erklärt und Japans Stars im Blick

WINTERSPORT

2026年1月22日

Mit diesem Wissen wird Eiskunstlauf 100-mal spannender

Eiskunstlauf ist viel mehr als nur „Sprung geschafft oder nicht“.
Wer die Grundlagen des Wertungssystems und ein paar Blickpunkte kennt,
erlebt die Wettbewerbe auf einem ganz anderen, viel intensiveren Niveau.

1) Eiskunstlauf ist ein „Punkte-Sport“

Die Wertung im Eiskunstlauf besteht im Wesentlichen aus
Technical Element Score (TES) und
Program Component Score (PCS).

  • TES: Schwierigkeit und Ausführung von Sprüngen, Pirouetten und Schrittsequenzen
  • PCS: Ausdruck, Choreografie, Schlittschuhtechnik, Komposition des Programms usw.

Selbst mit kleinen Fehlern kann die Punktzahl hoch ausfallen, wenn das Gesamtbild des Programms überzeugt.
Umgekehrt reichen saubere Sprünge allein nicht, wenn es an Fluss, Kantenarbeit oder Ausdruck fehlt.

2) Wer nur auf Sprünge achtet, verpasst die Hälfte

Gerade Einsteigerinnen und Einsteiger übersehen oft Pirouetten und
Schrittsequenzen – dabei sind sie genauso wichtige Punktelieferanten wie Sprünge.

  • Bei Pirouetten zählen u. a. Position, Rotationszahl, Geschwindigkeit und Schwierigkeit
  • In Schrittsequenzen wird die Einheit mit der Musik und die Nutzung der Eisfläche bewertet
  • Elemente in der zweiten Programmhälfte erhalten einen Bonus von 10 % (1,1× Basiswert)

3) Zwei japanische Stars – mit diesen Namen bist du dabei

Kaori Sakamoto (Damen-Einzellauf)

Sie ist die aktuelle Nummer eins im japanischen Damen-Eiskunstlauf und seit Jahren bei Weltmeisterschaften vorne mit dabei.
Präzise Sprünge und kraftvolles, schnelles Laufen zeichnen ihre Programme durch eine hohe Gesamtsicherheit aus.

  • Große Konstanz – nur selten grobe Fehler
  • Kräftige, dynamische Schlittschuhtechnik als Markenzeichen
  • Eine Läuferin, die bei Olympia und Weltmeisterschaften regelmäßig abliefert

Yuma Kagiyama (Herren-Einzellauf)

Im Herrenbereich ist Yuma Kagiyama das Aushängeschild Japans:
Er verbindet enorme technische Schwierigkeit mit starker Präsentation.
Er gehört zu den wenigen Läufern, die schwierigste Sprünge mit einer sehr ausgefeilten Programmgestaltung verbinden können.

  • Sprünge von höchster Qualität – Höhe, Weite und saubere Landungen
  • Programme mit flüssigem, musikalischem Ablauf ohne Leerläufe
  • Ein echter Medaillenkandidat im direkten Duell mit Europas und Nordamerikas Topstars

4) So werden Weltmeisterschaften und Olympia 100-mal spannender

  • Zwischen Kurzprogramm und Kür können sich die Platzierungen stark verändern
  • In der zweiten Saisonhälfte wirken viele Programme deutlich ausgereifter
  • Spannend ist auch der Vergleich der Stile: Japan, Europa, Nordamerika usw.

5) Offizielle Infos und weitere Inhalte

*Dieser Beitrag basiert auf Regel-Erklärungen und typischen Tendenzen bei offiziellen Wettbewerben.
Die aktuellsten Informationen finden sich in den offiziellen Mitteilungen der ISU
sowie des Japanischen Eislaufverbands.