Snowboarden besteht nicht nur aus „coolen Tricks“. Tatsächlich werden je nach Disziplin ganz unterschiedliche Fähigkeiten miteinander verglichen.
Wenn du die Unterschiede kennst, macht das Zuschauen sofort deutlich mehr Spaß.
1) Halfpipe|Höhe und Ausführung
Auf einer halbkreisförmigen Pipe fahren die Rider hin und her und zeigen in der Luft ihre Tricks. Entscheidend sind Höhe, Schwierigkeit und Stabilität.
- Wie hoch gesprungen wird
- Drehungen und saubere Trick-Ausführung
- Stabile Landungen
2) Slopestyle|Kreativität über den ganzen Kurs
Über mehrere Sektionen (Kicker, Rails usw.) werden Tricks aneinandergereiht. Gefordert sind Allround-Fähigkeit und Run-Komposition.
- Technik auf Kickern + Rails
- Flüssige, durchdachte Linienführung
- Wenig Fehler (sauberer Run)
3) Big Air|Ein Sprung, ein Monster-Trick
Von einer riesigen Schanze wird ein einzelner Sprung bewertet. Am leichtesten zu verstehen — und die Wucht kommt sofort rüber.
4) Snowboard Cross|Die Disziplin mit dem meisten „Renn-Feeling“
Mehrere Rider starten gleichzeitig und rasen einen Kurs mit Hindernissen hinunter. Kontakt, Taktik und Zweikämpfe machen es extrem spannend.
Worauf du beim Zuschauen achten solltest
- Kommt wirklich Höhe raus? (Halfpipe)
- Wie der Kurs insgesamt genutzt wird (Slopestyle)
- Drehungen und Landungen (Big Air)
- Positionskämpfe und Überholmanöver (Cross)
Japanische Athletinnen und Athleten im Fokus
Ayumu Hirano (Halfpipe)
Olympiasieger. Einer der Besten der Welt — mit enormer Höhe und sehr hoher Ausführungsqualität.
Kokomo Murase (Slopestyle / Big Air)
Schon in jungen Jahren auf der großen Bühne erfolgreich. Ihre Stärke: dynamische Tricks kombiniert mit viel Konstanz.
Hinweis: Der Beitrag basiert auf Disziplinregeln und gängigen Formaten internationaler Wettkämpfe. Für aktuelle Informationen bitte die offiziellen Veröffentlichungen von FIS und dem Japanischen Skiverband prüfen.
