Japanische Spieler glänzen in der Bundesliga: Präsenz der Woche und aktueller Standort

EUROPÄISCHER FUSSBALL

2026年1月27日

Unter Europas Top-Ligen sticht die Bundesliga besonders dadurch hervor, wie sehr sich japanische Spieler etabliert haben — und wie viel Vertrauen sie genießen.

Auch in dieser Woche standen bei mehreren Klubs japanische Spieler auf dem Platz. Einsatzzeiten und Bewertungen unterstreichen, dass sie längst als verlässliche, fest eingeplante Optionen gelten.

Deutschland galt früher oft als „Ort der Herausforderung“. Heute ist es für japanische Spieler eine Liga, in der gleichzeitig Resultate und Rollenverantwortung eingefordert werden.

Ritsu Doan (Freiburg)

Als Schlüsselspieler auf der rechten Seite zeigte Ritsu Doan auch in dieser Woche eine stabile Leistung.

Nicht nur sichtbare Zahlen wie Tore oder Assists zählen. Besonders hoch bewertet werden bei ihm Aspekte wie:

  • Hohe Defensivintensität und Pressing aus der vordersten Linie
  • Ballbehauptung und Kontrolle auf dem Flügel
  • Eine Laufleistung, die bis zum Spielende nicht abfällt

Dass er „in jedem Spiel verlässlich eingeplant“ werden kann, dürfte der wichtigste Grund dafür sein, warum er kontinuierlich als Stammkraft eingesetzt wird.

Ko Itakura (Borussia Mönchengladbach)

Als Innenverteidiger trägt Ko Itakura die Mannschaft mit bemerkenswerter Konstanz — ohne große Show, aber mit maximaler Stabilität. Linienführung, Zweikampfverhalten und Coaching für die Nebenleute: Er ordnet die Defensive mit Überblick und wirkt längst wie ein echter Abwehrchef.

Fehler vermeiden, Ruhe ausstrahlen — Innenverteidiger, die diese „Basics“ auf hohem Niveau dauerhaft liefern, sind in jeder Liga gefragt.

Hiroki Ito (Bayern)

Den größten Eindruck dieser Woche hinterließ Hiroki Ito.

Zusätzlich zur defensiven Stabilität lieferte er ein Ergebnis, das auf der Anzeigetafel bleibt — ein Tor. Damit ging seine Bewertung noch einmal deutlich nach oben. Bei einem Topklub zählt nicht nur die Leistung an sich, sondern oft auch, ob man „zähltbare“ Aktionen liefert.

Ito zeigte beides und machte klar: Er könnte mehr sein als nur eine Rotationsoption.

Fazit: vom „Herausforderer“ zur „verlässlich einplanbaren Verstärkung“

Beim Blick auf die Bundesliga dieser Woche wird deutlich: Japanische Spieler sind längst nicht mehr in der Phase, in der

„Einsatzzeit allein schon Erfolg“ bedeutet.

  • Wer startet
  • Welche Rolle man bekommt
  • Wie groß der Einfluss im Team ist

Genau aus dieser Perspektive werden sie heute diskutiert.

Mit Blick auf die Rückrunde geht es nicht nur um Tore und Assists. Entscheidend sind Rollenfestigung, Veränderungen in der Hierarchie und ob Spieler in wichtigen Momenten eingesetzt werden. Dort zeigen sich „aktueller Standort“ und „nächster Schritt“ der japanischen Bundesliga-Spieler.