[Winterspiele] Eisschnelllauf mal 100 – zwei japanische Stars und einfache Tipps fürs Zuschauen

WINTERSPORT

2026年1月21日

Mit diesem Wissen wird Eisschnelllauf 100-mal spannender

Bei den Olympischen Winterspielen und bei Weltmeisterschaften gehört
der Eisschnelllauf zu den meistbeachteten Disziplinen.
Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht wie ein Sport, bei dem es nur darum geht, „möglichst schnell zu laufen“ –
doch in Wahrheit steckt viel Taktik, Rennintelligenz und Persönlichkeit der Athlet:innen dahinter.

In diesem Beitrag stellen wir zwei japanische Läufer:innen vor,
die das Zuschauen sofort spannender machen, und geben ein paar einfache
Hinweise, worauf Einsteigerinnen und Einsteiger achten können.

Worauf man im Eisschnelllauf achten sollte

  • Tempogestaltung (Frühe Angreifer:innen oder starke Finisher?)
  • Wie sich die Rundenzeiten im Rennverlauf verschlechtern oder stabil bleiben
  • Bei großen Events ist der Vergleich mit den starken europäischen Nationen besonders interessant

Zwei japanische Namen, die man kennen sollte

1) Miho Takagi – Das Gesicht des japanischen Eisschnelllaufs

Miho Takagi zählt seit vielen Jahren bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften
zur absoluten Weltspitze. Sie ist eine der wenigen Läuferinnen, die von 500 m bis 1500 m
auf höchstem Niveau konkurrenzfähig ist – eine Ausnahmekönnerin mit Allround-Qualitäten.

  • Sehr stabile Technik von der Startphase bis in die Schlussrunde
  • Eine der stärksten letzten Runden der Welt
  • Eine seltene Athletin, die in mehreren Distanzen um Medaillen laufen kann

Wenn du nicht weißt, auf wen du achten sollst – fang mit Miho Takagi an.
Wer ihre Rennen verfolgt, bekommt automatisch ein Gefühl für den Verlauf des gesamten Wettkampfs.

2) Wataru Morishige – Die nächste Generation auf den langen Strecken der Männer

Bei den Männern rückt Wataru Morishige in den Fokus,
wenn es um Athleten geht, die auf den langen Distanzen mit der Weltelite mithalten können.
Bei Weltmeisterschaften und internationalen Rennen liefert er konstant gute Resultate
und ist zu einer zentralen Figur im japanischen Männerteam geworden.

  • Rennen, in denen er vor allem in der zweiten Hälfte Plätze gutmacht
  • Direkter Schlagabtausch mit den europäischen Langstrecken-Spezialisten
  • Ein realistischer Medaillenkandidat bei Olympia und Weltmeisterschaften

Langstreckenrennen sind oft schwer zu lesen – von außen ist nicht immer klar,
„wer eigentlich vorne liegt“. Wenn man jedoch die Rundenzeiten von Morishige im Blick behält,
wird der Rennverlauf deutlich leichter nachvollziehbar.

Eisschnelllauf macht Spaß, wenn man vergleicht

Der besondere Reiz des Eisschnelllaufs liegt im Vergleich von
persönlicher Bestzeit und internationalem Topniveau.
Sich bewusst zu machen, an welchen Stellen die japanischen Läufer:innen Zeit gutmachen
und wo sie den Angriff suchen, macht aus einem einzigen Rennen ein Vielfaches an Spannung.

Bei Olympischen Winterspielen und anderen großen Wettkämpfen lohnt es sich,
die Rennen mit der Frage zu verfolgen, „wo steht Japan aktuell im Weltvergleich?“.
Allein dieser Blickwinkel verändert, wie man jede Runde wahrnimmt.

*Dieser Artikel basiert auf Informationen der Japan Skating Federation
sowie auf offiziellen Ergebnislisten. Für aktuelle Updates bitte die
jeweiligen offiziellen Websites und Social-Media-Kanäle beachten.