Historischer Doppel-Podestplatz für Japan | Kaori Sakamoto holt Silber unter Tränen, 17-jährige Ami Nakai gewinnt Bronze (Milano 2026)

WINTERSPORT

2026年2月20日

Doppel-Podestplatz für Japans Frauen | Zwei Geschichten, die mehr berührten als nur die Medaillenfarben

Im Frauen-Eiskunstlauf bei den Milano-Cortina-Winterspielen erreichte Japan einen Doppel-Podestplatz mit Silber und Bronze.
Doch dieses Turnier lässt sich nicht allein über die Medaillenfarben erzählen. Es gab zwei Dramen: die Entschlossenheit einer Veteranin und die Herausforderung einer neuen Generation.

Kaori Sakamoto: Silber bei ihren letzten Spielen – und Tränen der Enttäuschung

Kaori Sakamoto, die angekündigt hat, nach dieser Saison ihre aktive Karriere zu beenden, gewann mit einer konstant starken Darbietung die Silbermedaille.
Sowohl im Kurzprogramm als auch in der Kür kam sie ohne große Fehler durch und unterstrich ihre Rolle als Japans Ace.

Doch nach der Kür spiegelte ihr Gesicht auch Frust wider.
Tränen, weil sie immer das ganz große Ziel vor Augen hatte. In ihrer letzten Saison und bei ihren letzten Olympischen Spielen berührte ihr Auftritt viele Fans.

  • Stabile Leistung bei Olympia
  • Hohe Gesamtqualität, die bis zum Schluss nicht wackelte
  • Der Höhepunkt einer Ace, die Japans Frauen lange getragen hat

17-jährige Ami Nakai: Bronze bei der Olympia-Premiere – eine starke Leistung

Auf der anderen Seite gewann die 17-jährige Ami Nakai bei ihrer ersten Olympiateilnahme die Bronzemedaille – mit einer souveränen Vorstellung.
Unmittelbar nach der Kür sah sie auf die Punktzahl und schien kurz ungläubig – doch als das Ergebnis feststand, gab es großen Applaus in der Arena.

Nach der Podestentscheidung umarmte sie zudem die Goldmedaillengewinnerin Alysa Liu – ein Moment gegenseitiger Anerkennung.
Auf Augenhöhe mit den besten Skaterinnen der Welt zeigte Nakai ihre Präsenz als mögliche nächste Leitfigur für Japans Frauen.

  • Podestplatz bei der Olympia-Premiere
  • Hohe Erfolgsquote und ruhige Ausführung
  • Große Erwartungen als Trägerin der Zukunft

Japans Stärke ist die „Tiefe“ des Kaders

Die Veteranin Sakamoto und die neue Generation um Nakai.
Dass zwei Athletinnen verschiedener Generationen gleichzeitig auf dem Podium standen, ist ein Symbol für die große Breite im japanischen Frauen-Eiskunstlauf.

Nicht nur die Sprungschwierigkeit zählt, sondern auch Spins, Schrittsequenzen und die Programmbestandteile.
Japans Frauen dürften auch in Zukunft im Zentrum der Weltspitze bleiben und weiter um Medaillen kämpfen.

Offizielle Highlights & aktuelle Updates

*Ergebnis und Informationen basieren auf offiziellen Bekanntmachungen des Wettbewerbs.